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Fachwörter

Kleines Lexikon der beruflichen Vorsorge.
(Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

SachwertWertbeständige Kapitalanlage, die Schutz gegen die Geldentwertung bietet. Sachwerte sind neben Grundstücken und Liegenschaften auch Rohstoffe, Edelmetalle sowie Aktien von Unternehmen, deren Aktiven überwiegend aus Sachwerten (Liegenschaften, Waren) bestehen. Liegenschaften stellen einen klassischen Sachwert dar, indem sie auf dem Produktionsfaktor Boden beruhen, der als einziger nicht vermehrbar ist.
SammelstiftungEiner Sammelstiftung können sich beliebige Unternehmungen (meist kleinere Firmen) anschliessen, die aus administrativen Gründen keine eigene Stiftung errichten wollen. Für jede angeschlossene Unternehmung gilt ein eigenes Reglement, es besteht ein eigener Kassenvorstand und es wird getrennt Rechnung geführt.
Selbständige AnstaltenSie haben eine eigene Rechtspersönlichkeit und haften für ihre Verbindlichkeiten selbst. Diese Vorsorgeeinrichtung wird aus der allgemeinen Verwaltung des Gemeinwesens ausgegliedert.
Short PositionVerkaufsposition in börsenmässig gehandelten Vermögenswerten, die noch nicht durch den Kauf einer entgegengesetzten Position glattgestellt worden ist. Ein Anleger hält eine Short-Position, wenn er sich im Anschluss an einen Leerverkauf zur Einhaltung seiner Verpflichtungen erst noch eindecken muss. Im Falle eines Optionskontrakts ist der Schreiber verpflichtet, die Basiswerte bei Zuteilung zu liefern (Call) bez. abzunehmen (Put). Gegenteil: Long-Position.
SicherheitsfondsEr richtet Zuschüsse an jene Vorsorgeeinrichtungen aus, die eine ungünstige Altersstruktur aufweisen; er stellt ferner die gesetzlichen Leistungen von zahlungsunfähig gewordenen Vorsorgeeinrichtung sicher.
StrategieUnter (Anlage-) Strategie versteht man die Vermögensaufteilung des Portfolios nach Anlagekategorien (Flüssige Mittel, Geldmarkt, Obligationen, Aktien, Alternative Anlagen, Immobilien), Länder/Sektoren und Währungen. Als Ergebnis der Strategie erhält man aus Sicht des Anlegers einen nutzenoptimalen Anlage-Mix, welcher die Anlageziele und die Risikofähigkeit bzw. Risikobereitschaft des Anlegers berücksichtigt.
Stukturiertes ProduktKombination von zwei oder mehreren Finanzinstrumenten - wobei mindestens eines davon ein Derivat sein muss -, die zusammengefasst ein neues Anlageprodukt bilden.

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